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Ganztags- und Schwerpunktschule
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Realschule plus Betzdorf

Auf dem Bühl 1

57518 Betzdorf

Telefon: 02741-910810


 
 


 

 

Unsere Schwerpunktschule
Gemeinsames Lernen von beeinträchtigten und nicht beeinträchtigten Kindern

Konzeption und Organisation

  1. pro Jahrgang bis zu zwei Klassen, in denen Schüler/innen mit und ohne Beeinträchtigung gemeinsam lernen
  2. ständige Kooperation mit der SPS-Grundschule (u. a. „Übergabe-Konferenz“ vor Beginn des neuen Schuljahres; Hospitationen; Sonderpädagogische Gutachten) sowie mit der Förderschule als Stammschule
  3. durchschnittlich sind 3-4 Schüler/innen mit einer Beeinträchtigung, meist im Förderschwerpunkt Lernen, aber auch mit den Schwerpunkten Motorik, Sprache, Hören und Sozial-emotionale Entwicklung in einer Schwerpunktklasse
  4. neben den „Regelschullehrer/innen“ (Hauptschul- und Realschullehrer) unterrichten 5 Förderschullehrer/innen mit unterschiedlichen Schwerpunkten und eine Pädagogische Fachkraft die Schüler/innen in der jeweiligen SPS-Klasse
  5. die Ausbildungsschwerpunkte der Förderschullehrkräfte entsprechen den Beeinträchtigungsarten der SPS-Schülerinnen und -schüler

Einzelbetreuung

Schwerpunktschulklassen

  1. Pädagogisches Prinzip: Möglichst wenige „Bezugspersonen“ (Abdecken des Fachunterrichts durch die Klassenleitung und möglichst nur eine Förderschullehrkraft im Team)
  2. Hauptfächer erhalten Priorität bei der Doppelbesetzung mit Lehrkräften
  3. von Pädagogischen Fachkräften und Förderschullehrer/innen werden unterschiedliche Aufgaben wahrgenommen und Methoden angewandt:

► innere Differenzierung bei themengleicher Arbeit
◊ durch weiteres Erläutern der Lerninhalte und Arbeitsauträge
◊ Individualisierung von Anforderungen durch Differenzierung im 
Schwierigkeitsgrad und in der Lernhilfe bei Arbeitsblättern, Texten,  
Hausaufgaben, Arbeitsaufträgen wie auch Lerninhalten und 
Lernzielen
◊ Unterstützung der Lernmotivation und der Organisation des Lernens.

 

► äußere Differenzierung = Lernen in der Kleingruppe
◊ Möglichkeit zur Aufarbeitung von Lerndefiziten für alle Schüler/innen
◊ Förderung bei individuellen Schwächen, die im Klassenverband nicht
ausreichend kompensiert werden können
► Anpassen der Klassenarbeiten an die Lernvoraussetzung der Schüler/innen
► Anfertigen der Zeugnisse für SPS- Schüler/innen
► Beratung aller Kollegen/innen.

Schwerpunktschule 2

Klassenleitung im Team

  1. sowohl Regel- als auch Förderschullehrer/innen sind Bezugspersonen für alle Schüler/innen und gleichberechtigte Ansprechpartner für die Eltern
  2. Prinzip: gemeinsames Handeln in Bezug auf pädagogische Konzepte und die Einhaltung von Regeln.

Schwerpunktschule 3

Ziele der Schwerpunktschularbeit

    • Schüler/innen sollen den Abschluss der jeweiligen Förderschule erreichen
    • bei guten Leistungen wird ihnen ein Übergang in den Bildungsgang Hauptschule oder der Realschulabschluss ermöglicht (Umwandlung des Status’ vom SPS-Schüler zum „Regelschüler“)
    • soziale Integration innerhalb der Klasse, Schule und in der Freizeit
    • individuelle Planung der Berufsorientierung in Zusammenarbeit mit den Eltern, den Rehabilitations-Beratern der Agentur für Arbeit, der BBS (Einrichtung einer SPS-Klasse im Rahmen des Berufsvorbereitungsjahrs an der kooperierenden Berufsbildenden Schule) und „BOB“.

    Schwerpunktschule 4